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Mozarts Gedaechtnis Feyer
Kammerchor München
Neue Hofkapelle München
Christoph Hammer

Anton Teyber (1756 – 1822)                          Missa in D
Carl Cannabich (1771 – 1806)                       „Mozarts Gedaechtnis Feyer“
Johann Michael Haydn (1737 – 1806)            Offertorium „Alme Deus“ MH332

Mit Unterstützung der „Brixener Initiative Musik und Kirche“, dem ORF gelang es der Neuen Hofkapelle München und dem Kammerchor München, am Ende des so umfangreich begangenen Mozart-Jahr 2006 eine CD-Einspielung vorzulegen, die unbekannte, aber ganz wunderbar glanzvolle Musik von drei Zeitgenossen Mozarts präsentiert, die in ebenfalls 2006 ein Jubiläum begehen. Mit der Cd werden auch drei wichtige Wirkungsstätten Mozarts mit einander verbunden: Salzburg, Wien und München.

Von den Kompositionen von Carl Cannabich (1771 – 1806), Münchner Hofkapellmeister, dessen Vater eng mit Mozart befreundet war, wird „Mozarts Gedaechtnis Feyer" häufig zitiert. Das 1797 entstandene Werk ist eine Huldigung an den großen Freund. Durchwoben von Zitaten der Musik Mozarts, wie „Die Zauberflöte“, „Così fan tutte“ oder „Don Giovanni“ widmet Cannabich die Musik dem bedeutenden Vorbild in Form einer persönlichen musikalischen Hommage. Cannabich starb im gleichen Alter wie W.A.Mozart im Jahr 1806 in München.

Erst in jüngster Zeit wird das umfangreiche Werk des jüngeren Bruders Franz Josefs Haydns, Johann Michael Haydn (1737 – 1806) wieder entdeckt. Der „Salzburger Haydn“, war Hofmusiker und Konzertmeister beim Fürsterzbischof und vermutlich häufig Vertreter des häufig mit Kindern auf Reisen befindlichen Leopold Mozart. Vielen gilt sein Vermächtnis an geistlicher Musik bedeutender als das seines Bruders. J.M.Haydn starb 1806 in Salzburg.

Anton Teyber (1756– 1822) wurde im gleichen Jahr wie W.A.Mozart in Wien geboren. Nach Stationen in Bologna, Florenz, Madri, Lissabon und Dresden wurde Teyber 1793 Nachfolger Mozarts als Komponist der Hofmusik in Wien. Von seinenm umfangreich erhaltenen Werk wurde bislang keines wieder aufgeführt, zu unrecht. Im Gegensatz zu anderen Messen aus dieser Zeit haben die vier Solisten kaum Solopassagen, sondern formieren sich zu Duetten, Terzetten und Ensembles, die kleine Textabschnitte im Wechsel mit dem Chor übernehmen.

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Kammerchor München

künstlerische Leitung: Philipp Amelung

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Immer wieder sonntags? (20.11.11)
Traditionell ist der Totensonntag in der evangelischen Kirche dem Gedenken der Toten vorbehalten, was sich im Konzertkalender meist in einer Vielzahl von Requien widerspiegelt. Beim Abschlusskonzert des Konzertzyklus Icking stellen wir dem Deutschen Requiem von Brahms diesmal einen lebensbejahenden und hoffnungsvollen Lobpreis gegenüber. Und zwar den Sonnengesag des Franz von Assisi, den er wahrscheinlich im Jahre 1225 verfasste, in der hochemotionalen Vertonung der nun 80-jährigen Sofia Gubaidulina. Presse

Requiem for the Unknown (16.10.11)
Anlässlich des 10. Jahrestages der Anschläge vom 11. September brachten wir Randall Svanes Auftragskomposition "Requiem for the Unknown" zur Uraufführung im Münchner Prinzregententheater. Mit der Unterstützung von den kongenialen Instrumentalisten Sebastian Klinger (Cello) und Ramón Ortega Quero (Oboe). Ein schmerzlich schönes Stück, doch auch voller Hoffnung. (SZ) Presse

Zeitreise auf Frauenchiemsee (12.07.11)
400 Jahre nach der Drucklegung erwecken wir Gesualdos Responsorien für den Karfreitag wieder zum Leben. In der liturgisch überlieferten responsorischen Weise mit einem rein männlich besetzten Chorsextett als Vorsänger tauchten wir ein in die archaisch wilde Musik. Ein großartiger Kontrast zur klangexplusiven Interpretation von Gubaidulinas Kompositionen für Bajan durch Elsbeth Moser und die Streicher des Kammerorchesters München. Presse

Ein Haufen Männer im Smoking (20./21.07.10)
Verdis Rigoletto stand bei den diesjährigen Festspielen im Schloss Herren-chiemsee auf der Wunschliste von Ljubka Biagioni. Und warum sollte sich der Kammerchor nicht auch mal in einer reinen Männerbesetzung präsentieren? Presse

Mit Zinken, Posaunen und Orgel (14.07.10)
Nach den begeisterten Rückmeldungen des letzten Jahres waren wir wieder eingeladen, ein Konzert bei den Herrenchiemsee-Festspielen zu gestalten. Im Münster Frauenchiemsee standen Schütz und Penderecki im Vordergrund. Dazu hatten wir uns kompetente Instrumentalgäste eingeladen. Presse

Ein königliches Vergnügen (24./25.07.09)
Ganz große Oper gab es an zwei warmen Sommerabenden im Spiegelsaal des Schlosses Herrenchiemsee. Mit unserer bisherigen Rekordbesetzung von 50 Sängerinnen und Sängern haben wir erstmals auch szenisch unser potential zeigen können. Mit großem Erfolg. Presse

Sonnengesang vor traumhafter Kulisse (16.07.09)
Unter dem Titel "Prophetiae Sibyllarum" gab der Kammerchor sein Debüt bei den Herrenchiemsee Festspielen. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit, sodass der gewaltige Schlagwerkapparat, das Cello, 24 fantastische Sänger und unser Dirigent alles in trockene Tücher bringen konnten. Presse

Elias beim Ickinger Konzertzyklus (26.10.08)
Trotz größerer Personalnöte wegen zahlreicher Krankheitsfälle konnten wir beim Elias in Ebenhausen schließlich doch mit unserer "Wunschbesetzung" von 34 Leuten antreten, und der von Mendelssohn geforderten Dramatik in allen Schattierungen gerecht werden. Presse

Mozart in Ebenhausen (29.06.08)
Die Krönungsmesse und das Exultate Jubilate gab der Kammerchor in kompakter Besetzung zum Besten. Eine Wohltat, wenn man dabei auch bei den exponierteren Solopassagen auf die Erfahrung unserer exzellenten SängerInnen setzen kann. Dazu die unprätentiöse Begleitung des Münchner Mozart-Orchesters unter Philipp Amelung. Ankündigung

Orff on the dancefloor (12.10.07)
Von einer Kulisse wie bei einem Popkonzert kann man als Kammerchor wohl nur träumen. Für uns wurde das ganze wahr, als wir vor mehreren hundert ausgelassen tanzenden Partygängern Ausschnitte aus "Carmina Burana" erklingen ließen. Presse

Erfolgreiches Gastspiel in Brixen! (24.08.07)
Nach der erfolgreichen Premiere in München am 18. Juni wurde auch unser Auftritt in Brixen im Rahmen der Reihe "Musik und Kirche" von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Das Konzert wurde von RAI mitgeschnitten und ausgestrahlt. Hier gibts die Kritik.

Getrampel im Münchner Prinzregententheater! (18.06.07)
Mit stehenden Ovationen und lautem Getrampel verleitete das Publikum unseren Dirigenten nach gut 3 Stunden "Judas Maccabäus" noch zu einer Zugabe! Was hätte sich da besser angeboten als der berühmte "Tochter Zion"-Chor! Kritik

Mozarts Zeitgenossen auf CD (Herbst 06)
In Zusammenarbeit mit der Neuen Hofkapelle München ist bei ORF Edition Alte Musik die CD "Mozarts Gedaechtnis Feyer" erschienen. Mehr...