Randall Svane
„Svane sets the English language with impeccable sensitivity, a singer’s dream.” 
The New Mexican

Randall Svane wurde 1955 im amerikanischen Pittsburgh geboren. Er steht kompositorisch und musikhistorisch in der Tradition und Nachfolge des britischen Komponisten Benjamin Britten. Er studierte an der Manhattan School of Music, erhielt eine gesonderte Ausbildung für künstlerisches Orgelspiel, Komposition und Orchestersatz bei Giampaolo Bracali und schloss sein Kompositi-onsstudium an der New York University mit dem Master of Arts ab. Seine äußerst expressiven Kompositionen sind immer wieder auf den Spielplänen großer Orchester und angesehener Kammermusikformationen zu finden. So spielten bisher u.a. die New Yorker Philharmoniker, die Camera Fiorentina in Florenz, das Cincinnati Chamber Orchestera, das Borromeo String Quartett sowie das Minneapolis Artists Ensemble Werke von Randall Svane.Der Kritiker Dennis Rooney stellte in der Zeitschrift „The Strad“ das zweite Streichquartett von Randall Svane auf eine Ebene mit den Kammermusik-Werken des russischen Komponisten Dimitri Schostakowitsch und mit den Metamorphosen von Richard Strauss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Requiem for the Unknown
16.10.2011, 19.00 im Prinzregententheater München

Sebastian Klinger - Cello
Ramón Ortega Quero - Oboe
Kammerchor München
Leitung: Philipp Amelung

Willkommen beim

Kammerchor München

künstlerische Leitung: Philipp Amelung

zum Anfang / zum Chor / zum Dirigenten / zum Archiv / zum Schluss

Requiem for the Unknown

Auftragswerk an Randall Svane (Montclair/NJ)
(Welt-Uraufführung 16. Oktober 2011)

Im Herbst 2011 jährten sich die furchtbaren Anschläge auf New York zum zehnten Mal. Aus diesem Grund gaben wir ein Werk in Auftrag, welches den Opfern dieser Tat gedenken sollte. Der in New Jersey lebende Komponist und Chorleiter Randall Svane war insofern Zeuge dieser Situation, da er von seinem Arbeitsplatz aus die beiden Türme des World Trade Centers sehen konnte. Wie wohl jeden Amerikaner, so beschäftigt ihn dieser Angriff noch heute und so hat er nach anfänglichen Bedenken den Kompositionsauftrag angenommen und dazu sehr passende Texte aus der Bibel und von englischen Dichtern gefunden, die sich in behutsamer Weise der Thematik widmen, jedoch der Gefahr widerstehen, zu sentimental zu wirken.

Für die Uraufführung des „Requiem for the Unknown“ für Kammerchor, Oboe und Cello ist es uns gelungen, mit Sebastian Klinger und Ramón Ortega Quero zwei Solisten zu engagieren, die in ihrer Funktion als Solocellist und Solooboist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks größtes Ansehen genießen. Für diesen besonderen Anlass haben wir als Kontrast zu der Uraufführung des Requiems von Svane drei Motetten von  Johann Sebastian Bach ins Programm genommen. Diese Motetten sind ebenso für Trauerfeierlichkeiten komponiert und bilden thematisch ein zeitloses Spannungsfeld mit dem heutigen Auftragswerk.

Das Konzert stand unter der Schirmherrschaft des amerikanischen Generalkonsulats in München und wurde vom Kulturreferat der Stadt München sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt.

Mehr Informationen: